Archiv für Kategorie ‘Cinema 4D’

Cinema 4D R13 Demo Presets

Hier sind nun ein paar gerenderte Szenen aus den vorhandenen Presets in Cinema 4D R13 Studio. Gezeigt werden Beispiele zu CMotion, Subsurface Scattering (SSS), Kollisions-Deformer, MSkin-Deformer und Stereoskopie (3D-Brille wird benötigt).

Cinema 4D R13 Neuerungen

C4d R13 ist seit dem 6. September verfügbar. Hier ist ein Auszug aus dem Handbuch bezgl. den Änderungen:

  • Neuer Physikalischer Renderer.
  • Physikalische Kameraeinstellungen.
  • Neuer Subsurface-Scattering-Shader.
  • Stereoskopische Einstellungen in den Rendervoreinstellungen.
  • Neue, verbesserte XRefs.
  • Neuer Kollisions-Deformer.
  • Integration eines neuen Muskelsystems.
  • Mit dem Charakter-Objekt können sehr schnell Charakter-Rigs erzeugt werden.
  • Das CMotion-Objekt generiert Schrittzyklen und andere zyklische, parametrische Animationen.
  • Einfärben des Animationspfades entsprechend der Ebene.
  • Darstellung in der Ansicht unter Berücksichtigung des Linearen Workflows kann ausgeschaltet werden.
  • Stereoskopische Einstellungen für die Editoransichten.
  • Kameramodi können auch direkt per Befehl umgestellt werden.
  • 2 neue Optionen für die Ansicht.
  • Änderung des HUD-Namens.
  • Tabs können senkrecht angeordnet werden.
  • Neue Option im Befehle-anpassen-Manager.
  • Projektdateien enthalten jetzt Vorschaubilder.
  • Vorgegebene Key-Interpolation jetzt in den Projekt-Voreinstellungen.
  • Verbesserte Kameranavigation in den Ansichten.
  • 2 neue Programm-Voreinstellungen für die XRefs.
  • Unterstützung von Collada 1.5.
  • Neue Option für den FBX-Export zum Backen von Animationsspuren.
  • FBX kann PLA-Animationen exportieren und importieren
  • 3 neue Optionen für den FBX-Import.
  • Neuer Parameter “Rotationsreihenfolge” zur Minimierung des Gimbal Lock.
  • Schriftauswahl jetzt mit Vorschau.
  • Optimierte Wichtung beim HyperNURBS.
  • Mesh-Deformer: Käfigobjekte können jetzt auch Löcher haben.
  • Das Charakterkomponenten-Tag ist die Basis zur Erstellung eines Charakters.
  • Einige neue Parameter, um die Schärfeebene für die Schärfentiefe festzulegen.
  • Neue Kameraeinstellung “Fernes Clipping”.
  • Stereoskopische Einstellungen in der Kamera.
  • Der neue XRef-Manager listet zur besseren Übersicht die wesentlichen XRef-Objekte auf.
  • Neue XRef-Befehle zum Erzeugen/Bearbeiten von XRef-Objekten.
  • Der Außerhalb-Indikator zeigt die Richtung außerhalb der Ansicht liegenden Objekte an.
  • Automatischer Tweak-Modus zum schnellen “Zurechtzuppeln” von Objekten, Punkten, Kanten und Polygonen.
  • Kanten-Loop-Selektion per Doppelklick.
  • Einfacher Selektionspfad.
  • Selektieren von zusammenhängenden Polygongruppen per Doppelklick.
  • Das Benennen-Werkzeug kann jetzt automatisch Namen durchnummerieren.
  • Objekt-Achsen-Modus heisst jetzt Achsen-Modus und hat neue Funktionalität als temporäre Modellierachse.
  • Erweiterte Funktionalität der SHIFT- und der CTRL-Taste für das Verschieben-Werkzeug.
  • Die Verlängerungs-Achse im Verschieben-Werkzeug hilft beim passgenauen Modellieren/Positionieren.
  • Variable Werkzeug-Geschwindigkeit beim Skalieren-Werkzeug; Skalierungsachse.
  • Die Verlängerungs-Achse des Drehen-Werkzeugs ermöglicht genaues Ausrichten von Komponenten
  • Neue Optionen zum Verschieben, Drehen, Skalieren und Selektieren von Objekten.
  • Neuer Workflow mit Tastaturkürzeln beim Modellieren.
  • Die Optionen einiger Befehle können separat gesetzt werden.
  • Neuer Befehl, um aus Polygongruppen separate Objekte zu machen.
  • Befehl, um Punktreihenfolge eines Polygons zu ändern.
  • Bei Animationsspuren kann jetzt die Anzahl der Wiederholungen eingestellt werden.
  • Zeitspuren können automatisch auf die Länge der zugehörigen Animationsspur gesetzt werden.
  • Neue Option für Keyframes.
  • Mehrfachselektion von Zeitleisten-Markern, einfache Umbenennung durch Doppelklick.
  • Zeitleisten-Marker können mit erklärendem Text versehen werden.
  • Neue Keyeigenschaft “Winkel zwischen Tangenten sperren”.
  • Zwei neue Befehle für Keytangenten.
  • Neue Texturüberprüfungsoption für den Render-Manager.
  • OpenEXR jetzt mit Unterstützung mehrerer Kanäle und 2 neuen Kompressionsoptionen.
  • After Effects Export unterstützt Stereoskopie und Stage-Objekt.
  • Neuorganisation der Antialiasing-Filter inkl. neuen Optionen.
  • Neuer Wasserzeichen-Post-Effekt um Informationen im gerenderten Bild einzublenden.
  • Einige neue Befehle, um Objekte auf Oberflächen zu setzen, zu ersetzen und Objekte hierarchisch zu platzieren.
  • Neue Optionen für den Binden-Befehl.
  • Im Wichtungs-Werkzeug lässt sich die Joints-Liste sortieren und filtern.
  • Wichtungs-Manager: “Effektoren backen” berücksichtig auch die neue Joint-Abnahme.
  • Kleine Workflow-Verbesserung beim Wichten.
  • Wichtungswerte können nach Auto-Wichtung gerundet werden.
  • Verbesserte Auto-Wichtung.
  • Wichtungs-Werkzeug stellt selektierte Joints in beliebigen Farben dar.
  • Joint-Icons können entsprechend ihrer Wichtungsfarbe eingefärbt werden.
  • Joints haben jetzt eine Abnahmefunktionalität.
  • Pose Morph Tag: Morph-Ziele können im Animationsmodus in Ordnern organisiert werden.
  • Neue Option für das IK-Spline.
  • Das Punkte-Cache-Tag kann jetzt auch Objekt-Position, -Skalierung und -Drehung backen.
  • Beim Punkte-Cache-Tag können Loops ineinander übergeblendet werden.
  • Wichtungs-Tag: Neue Funktionalität für Befehl “Ausgangspose festlegen”
  • Überarbeiteter neuer Visual Selector.
  • Neue Organisation von C.O.F.F.E.E. und Python in gemeinsamen Menü, Skript-Manager etc.
  • Neuer Modus für Bewegungsunschärfe des Physikalischen Renderers im Bewegungsunschärfe-Tag.
  • Im Schutz-Tag kann jetzt achsen- und bereichsweise festgelegt werden, wie sich ein Objekt bewegen, drehen oder skalieren darf.
  • GI-Flächenlicht-Option für den GI-Modus des Physikalischen Renderers.
  • Neuer physikalisch korrekter Fresnel-Effekt.
  • Im Ziegelshader kann für jede Farbe eine Textur verwendet werden.
  • Ausgefeiltere Methoden zur Schmutzerzeugung auf Ziegelwänden.
  • Neuer Button-Typ.
  • Verbesserte und an Zeitleisten-F-Kurven angepasste Funktionsgraphen.
  • Im XPresso-Pool gibt es jetzt einen Filter.
  • Neuer Parameter für den Matrix-zu-HPB-Operator.
  • Neue Doppelklickfunktionalität im Bild-Manager.
  • Hintergrundfarbe des Bild-Managers kann geändert werden (um gerendertes Bild besser beurteilen zu können).
  • Stereoskopische Einstellungen im Bild-Manager zur nachträglichen stereoskopischen Bearbeitung.
  • Stereoskopische Einstellungen im Speichern-Dialog des Bild-Managers.
  • Im Bild-Manager können jetzt auch die Einzelbilder zweier Animationen verglichen werden.
  • Der Content-Browser nimmt jetzt eine Ansichtseinstellung für alle Ordner.
  • CINEMA 4D kann neben erweitertem nativen wav- und aiff-Import per QuickTime auch mp3, aac und andere Soundformate einlesen.
  • Neuer Shader “Geländemaske” zur Erzeugung von schneebedeckten oder bewachsenen Landschaften.
  • Verbesserte Zeit- und Datumsfunktionalität.
  • Neue Option für das CNurbs.
  • Zum neuen Muskelsystem gehört auch ein separater Deformer.
  • Das CMotion-Schritt-Objekt dient zur Feinjustage von automatisch generierten CMotion-Schrittzyklen.
  • Einige neue Befehle, um Charaktervorlagen und -Komponenten zu erstellen und zu bearbeiten.
  • Neuer Python-Effektor für die MoGraph-Funktionalität.
  • Neuer Modus für den Multi-Shader zum Erstellen von Mosaikbildern.
  • Einige neue Befehle für den Multi-Shader.
  • Der NET-Client hat jetzt auch Programm-Voreinstellungen, um beispielsweise Texturpfade zu definieren.
  • Neuer Modus für den Art-Shader; außerdem wird der Shader jetzt (in erweitertem OpenGL) in Echtzeit im Editor angezeigt.
  • Maya nimmt jetzt auch in BodyPaint 3D geänderte UV-Koordinaten an.

Beispielszenen aus Cinema 4D R12 Studio

Ich habe ein paar Beispiele aus C4D Studio gerendert und in einem kurzem Video zusammengefasst. Es enthält Bilder, Animationen, Tiefenschärfe, Sketch & Toon Renderings und einiges mehr. Es soll nur einen kleinen Einblick in Cinema 4D liefern.

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

NET Render in Cinema 4D

In den Programmversionen Broadcast, Visualize und Studio ist das Rendern im Netzwerk möglich. Dazu ist ein Render-Server notwendig, sowie mehrere Client-Rechner. Der Server übernimmt die Verwaltung der zu berechnenden Frames und dient als Speicherort aller Dateien der verschiedenen Clients. In den Cinema 4D Versionen Broadcast und Visualize sind bis zu drei Clients möglich, in der Studio-Version ist keine Begrenzung vorhanden. Die Clientsoftware darf kostenlos verteilt werden. Eine Weitergabe der Server-Software an Dritte verstößt gegen die Lizenzbestimmungen und ist somit strafbar!

In diesem Artikel möchte ich eine kleine Übersicht der Installation und dem Ablauf liefern.

In meinem privaten Netzwerk habe ich drei PC verbunden:

PC1: IP 192.168.1.101
PC2: IP 192.168.1.102
PC3: IP 192.168.1.104

PC1 dient als Server und Client. Zu beachten ist dass der Server nicht standardmäßig auch als Client dient! Daher ist hier die Server- und Clientsoftware zu installieren. Auf den beiden anderen PCs läuft die Clientsoftware.

Einstellung Server

Unter  Datenpfad wird der Speicherort festgelegt. In diesem Order werden von NET Render weitere Unterordner angelegt. Zum einen user und administrator als Benutzernamen. Weitere User können über die Weboberfläche angelegt werden. Unter IP wird die Netzadresse des Server festgelegt, in meinem Fall die des PC1. Server-Software starten, das war dann auch schon der erste Schritt. Der NET Render Server wartet nun auf die Client-Rechner.

c4d_server_einstellung

Einstellung Client

Bei den Einstellung im Client-Server ist hauptsächlich nur die IP-Adresse des Servers wichtig. Hier habe ich die IP des PC1 eingetragen. Die Port-Einstellungen sind standartmäßig mit 8080 festgelegt, können natürlich auch anders festgelegt werden.

c4d_client_einstellung

Zugriff auf den NET Render Server

Der Zugriff auf den Server erfolgt über den Internetbroser.  In meinem Fall über die IP des PC1: 192.168.1.101:8080

c4d_weboberflaeche

Erstellen eines NET Rendering

Die Render-Einstellungen eines 3D-Bildes oder einer Animation erfolgen in Cinema 4D nicht in den Programmeinstellungen, sondern immer über die Rendervoreinstellungen. Diese können für jedes Projekt natürlich unterschiedlich sein und werden daher im Projekt-File gespeichert.

Die schnellste Art um einen NET Render Job zu erstellen ist im Cinema 4D im Menü unter “Datei / Projekt speichern”. Als Speicherort wählt man den Datenpfad incl. User in den Servereinstellungen aus. In meinem Fall ist dies “[Datenpfad]/user/administrator”. Durch “Projekt speichern” wird ein eigener Unterordner angelegt und der Render-Server erkennt dies automatisch. Eine andere Möglichkeit ist über die Weboberfläche über “Job anlegen”.  Jetzt wechselt man mit einem Klick auf den Job-Namen und kann dann über “Upload” die zu berechnende Projekt-Datei auswählen. Zum Abschluss einfach nur auf “Start” klicken und schon wird das Projekt auf den verschiedenen Clients berechnet und auf dem Server gespeichert. Jeder Client speichert immer ein  Bild. Erst am Ende des gesamten Render-Vorgangs werden  vom Server alle Bilder in das eingestellte Videofile umgewandelt.

c4d_weboberflaeche_running

Ambient Occlusion in Cinema 4D

Wikipedia scheibt dazu:

Umgebungsverdeckung (englisch Ambient Occlusion, AO) ist eine Shading-Methode, die in der 3D-Computergrafik verwendet wird, um mit relativ kurzer Renderzeit eine realistische Verschattung von Szenen zu erreichen. Das Ergebnis ist zwar nicht physikalisch korrekt, reicht jedoch in seinem Realismus oft aus, um auf rechenintensive globale Beleuchtung verzichten zu können.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Hier ein gerendertes Beispiel an dem man das gut erkennen kann.

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