Archiv für Oktober, 2010

Tilt & Shift Test mit Bullet Looks

Tilt-und-Shift-Objektive sind Spezialobjektive für die Fotografie oder Projektion, welches das Verschieben (engl.: Shift) und das Verschwenken (engl.: Tilt) des Linsensystems gegenüber der Filmebene ermöglichen.

Es geht aber auch ohne diese Objektive. Man benötigt nur Adobe Photoshop oder im Videobereich Adobe After Effects. In meinem Fall wir ich etwas faul und habe das Plugin von Redgiantsoftware “Magic Bullet Looks” verwendet (ich habe es seit einigen Monaten eh schon im Einsatz). Dies gibt es für Adobe Premiere Pro oder After Effects.

Bei diesen Aufnahmen hat man den Eindruck daß alles Miniaturen sind. Es handelt sich jedoch um eine optische Täuschung. Es ist nur ein Teil des Bildes scharf, dadurch setzt das Auge falsche Größenzuordnungen. Die besten Erfolge erzielt man mit Aufnahmen von oben und verstärkter Sättigung des Bildes oder Videomaterials.

Hier nun mein kleiner Test:

Workshop Videoreporter / Videojournalist bei der Akademie für Neue Medien

In der Zeit vom 4. – 8. Oktober besuchte ich den Workshop “Videoreporter / Videojournalist” bei der Akademie für Neue Medien in Kulmbach. Hier ein kurzes Resümee.

Am ersten Tag startete der Workshop mit besucherfreundlichen Zeiten. Um zwölf Uhr Mittags starteten wir in den Räumen der Akademie im Langheimer Amtshof in Kulmbach.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde starteten wir mit einem kurzen theoretischen Teil zum Thema Camcorder. Unser Dozent war Axel Klawuhn, Geschäftsführer von KAMA-Media GmbH aus Kulmbach.

KAMA-Media GmbH ist eine freie Produktionsfirma im Bereich Dokumentation, Reisereportage, Magazinbeitrag, Unterwasserfilm, Industriefilm. Sie arbeiten unter anderem für Das Erste, DSF, RTL, Kabel eins, SAT1, arte, universum film, Rialto Film und Sony BMG.

Sehr positiv empfand ich, dass wir ab dem zweiten Tag unseren Unterricht in die Produktionsräume von KAMA-Media verlegt hatten. Wir starteten mit einer kleinen Analyse von Beitragen u. a. eines Beitrages über künstliche Kniegelenke in dem vom Erdbeben gebeutelten Haiti.

Nach einigen Stunden mit theoretischen Grundlagen ging es raus auf die Strasse. Wir erhielten ein paar Aufgaben, die wir filmtechnisch umsetzen durften. In der Innenstand von Kulmbach hieß es dann Zoomen, Schwenks, Schärfeverlagerungen und Impressionen mit der Videokamera einfangen.

Ziel des Workshop war es, einen eigenen Beitrag zu erstellen. Mein ursprünglicher Beitrag über die neue Museumsleiterin in der Plassenburg Kulmbach konnte aus terminlichen Gründen nicht durchgeführt werden. Axel überlegte und gab uns einen neuen Beitrag. Da bei einer anderen Teilnehmerin der Beitrag auch ins Wasser fiel, erstellten  wir den Beitrag als Team.

Durch die realistische Erstellung des Videobeitrage musste ich erkennen dass man nicht so viel planen konnte :) . Den ersten Interviewpartner konnten wir problemlos unterbringen. Den zweiten vorher am Telefon ausgemachten Termin mussten wir platzen lassen, da wir zufällig den Bürgermeister von Wirsberg getroffen hatten und sich das Interview sehr in die Länge gezogen hatte. Nach Auskunft des Rathauses wäre er eigentlich erst wieder am nächsten Tag im Amt und wir hätten es auf gut Glück am nächsten Tag probieren müssen.

Nach der Sichtung des Videomaterials durch Axel mussten wir leider noch mal raus, da wir viel zu wenig Material zum Videoschnitt hatten. Insgesamt bin ich 3x zum Filmen raus. Das war mir eine große Lehre. Reichlich gutes Videomaterial, dann klappt es auch mit dem Videobeitrag :) .

Durch die starke Verzögerung durch das Nachfilmen konnten wir einige Punkte im Programm, wie z. B. Texten und Moderation nicht mehr durcharbeiten. Daher wird bei der Akademie für Neue Medien überlegt, den Workshop eventuell in zwei Teile zu zerlegen und zeitlich zu verlängern.

Durch die Praxisnähe konnte man sehr viel an neuen Informationen mitnehmen. Das Erkennen von guten oder schlechten Videomaterial wurde sehr gut geschult. Dadurch wird es mir erleichtert, vorher gutes Material zu filmen um dann einen guten Beitrag zu schneiden.

Hier der fertige Beitrag auf Kulmbach.TV:
Hochzeitsmusum in Wirsberg, ja oder nein

Wer mehr über die Akademie der Neuen Medien erfahren möchte wird in diesem Beitrag fündig:
Akademie der Neuen Medien Kulmbach

EX1R Firmware V 1.15

Ende September erschien eine neue Firmware für die Sony EX1R. Die Version trägt die Nummer 1.15. Unterstützt werden jetzt auch SxS Medien mit 64 GB (Aufnahmedauer ca. 200 Minuten). Ein Update der EX1 und EX1R läuft unterschiedlich ab.

Bei der Sony EX1 erfolgt das Update mittels Software, die auf dem PC oder Laptop gestartet wird. Der USB-Anschluss erfolgt NICHT am normalen Stecker, sondern direkt am Service-Anschluss (neben dem normalen USB, mit einer Klappe verschlossen).

Ein Firmware-Update der Sony EX1R läuft wie folgt ab:

  1. Download der aktuellen Firmware von der Sony-Internetseite:
    http://support.pro.sony.eu/software/detail.aspx?id=BPE-SS-03JX&model=PMW-EX1R
  2. Entpacken des Archivs
  3. Kopieren der bin-Datei in das Root Verzeichnis einer SxS Speicherkarte
  4. Im Camcorder-Menü unter “OTHERS” -> Version Up -> Execute

Das Update läut in drei Phasen ab. Phase 1 dauert ca. 3 Minuten. Während Phase 2 (Dauer ca. 2 Minuten) ist das Display komplett schwarz, das ist jedoch normal! Die EX1R nicht ausschalten! Phase 3 dauert ca. 11 Minuten. Nach erfolgreichen Update der Firmware erscheint diese Meldung im Display.

ex1r_firmware_fertig

Jetzt kann der Camcorder ausgeschaltet werden.

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